Botschaft der Republik Singapur

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Neugestaltung der Außenanlagen, LP 1-8, 2008 - 2012, Fertigstellung 2012, Fläche: 1.430 m², Bausumme: 0,45 Mio EUR, Bauherr: Republik Singapur, Architektur: Braun & Schlockermann und Partner

Botschaft der Republik Singapur

sporthalle gymnasium kleinmachnow

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Das Gymnasium am Weinberg in Kleinmachnow erhält eine neue Sporthalle. Der geplante Baukörper wird dem Altbau vorgelagert und schiebt sich in die Landschaft. Abgeleitet aus den verkehrsregelnden Straßengrafiken und Spielfeldmarkierungen der Sporthallen werden die beiden neuen Freiflächen unter dem Motto "Park & Play" flächengrafisch gestaltet. Das Grau des Bodenbelages der Hallentribüne wird farblich mit einem dunkelgrauen Gummibelag in den Außenraum fortgesetzt. Eine großzügige Freitreppe leitet zum Schulgebäude über, lädt aber auch zum Sitzen ein und ist zugleich Tribüne für mögiche Veranstaltungen. Auch die dunkle Asphaltfläche des Parkplatzes wird durch helle Liniengrafik aufgelockert, Hecken schirmen die parkenden Autos zur Umgebung ab.

sporthalle gymnasium kleinmachnow

ramersdorf mitte

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Das bestehende Wohnquartier soll durch hochbauliche Interventionen im Bestand und ein einheitliches, zeitgemäßes Freiraumkonzept zukunftsweisend saniert und strukturiert werden. Wegen ihrer städtebaulichen Aufweitung prädestinierte Bereiche entlang der Blüten-Promenade werden als Quartierplätze neu interpretiert. Die großzügige, parkartige Offenheit mit ihrem wertvollen Altbaumbestand wird als prägendes, einheitlich verbindendes Charakteristikum erhalten.  Unterschiedliche, klar umrissene gemeinschaftliche Aktionsflächen werden in den jeweiligen Wohn-Park integriert. Ihre orthogonale Gestalt bildet zusammen mit einem eindeutigen, geometrischen Erschließungssystem einen reizvollen Kontrast zur unregelmäßigen Vielfalt des Baumbestandes. In Anbetracht des Angebotes von Balkonen und Loggien wurde auf zusätzliche private Freiräume verzichtet. So kann der herrliche, offene Charakter des "Wohn-Parks" erhalten werden.

ramersdorf mitte

hutfabrik berlin

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Im Rahmen des Umbaus der ehemaligen Hutfabrik zu einer hochwertigen Wohnadresse werden die zwei Höfe des Gebäudeensembles und die Dachterrasse des Bauherrn neu gestaltet. Leitidee ist die Gestaltung der Höfe als Gegensatzpaar mit steinerner, urbaner Anmutung im ersten und grüner Oase mit kontemplativem Charakter im zweiten Hof. Den Rahmen beider Höfe bilden großformatige Granitplatten. Acht große Pflanzgefäße mit freiwachsenden Buchsbäumen gliedern den ersten Hof. Auf seiner Nordseite findet eine 6 m hohe Bronzeskulptur von Georg Herold ihren Platz, die dahinter liegende Klinkermauer mit Wildem Wein bildet dazu die Kulisse. Der zweite Hof als minimalistisch gestalteter Kies-Hof mit Gold-Gleditschien und Liegeelementen aus Beton in "freier" Anordnung bildet einen Gegenpol zur streng formalen Gestaltung des ersten Hofs. Die Juramarmor-Kiesfläche wird im Bereich der Baumstandorte flach ausmodelliert. Ein skulptural gestaltetes Spielgerät komplettiert die Gestaltung. 

hutfabrik berlin

campus diakonie düsseldorf

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Auf dem Areal der Diakonie in Düsseldorf wurden die Gebäude von Kirche und Pflegeheim durch zeitgemäße solitäre Neubauten ersetzt. Das Areal wird großzügig als barrierefreier, offener Campus mit Baumhain und hellem, farbigem Drain-Asphalt gestaltet. Im Umfeld von Kirche und Pflegeheim öffnet sich die Fläche einladend-platzartig und bietet mit runden Bänken unterm Blätterdach einen freundlichen Treffpunkt für Kirchgänger und Nachbarschaft, den "Platz der Diakonie", Symbolik für die einladende Offenheit der Einrichtung. In ihrem unmittelbaren Umfeld erhalten die Gebäude ein mit der Fassade korrespondierendes Pflastertableau aus Klinker. Im Innenhof des Pflegeheimes entstehen therapeutisch nutzbare Hochbeete, Pflanztische und Wasserbecken zur Förderung sinnlichen Erlebens.

campus diakonie düsseldorf

schulfreiflächen scharnweberstraße berlin

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"eene meene miste - es rappelt in der kiste"
Im Zusammenspiel mit dem Bestand entsteht ein einprägsamer, abwechslungsreicher Schulfreiraum mit offenen Platz- und Wiesenflächen, geborgenen Bereichen unter Bäumen, intensiv gestalteten Spiel- und Aufenthaltsinseln, aber auch extensiv gestalteten Flächen zum Toben. Zugunsten eines einheitlichen, ruhigen Grundcharakters werden vorhandene Bodenbeläge als gebänderte Platzfläche neu verlegt und ergänzt.  Wie selbstverständlich werden die bestehenden Sportanlagen in diese Gestaltung integriert und Bezüge zu den Gebäuden hergestellt. Als räumlich wirksame Kubaturen werden unterschiedliche "Spielkisten" platziert, dem naturwissenschaftlich-mathematischen Schwerpunkt der Schule entsprechend je eine Kiste dem Motto "Mathematik", "Biologie", "Chemie" und "Physik" gewidmet.

schulfreiflächen scharnweberstraße berlin

stadtpark am kreishaus meschede

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Die Freiflächen am Kreishaus in Meschede bilden die Schnittstelle zwischen der dicht bebauten Innenstadt und dem landschaftlich gepägten Abschnitt bis zum Hennedamm. Der Henne-Park liegt einer Insel gleich im Henne-Boulevard. Er ist ein besonderer Ort, an dem das alte Gegensatzpaar Stillstand und Bewegung auf besondere Art erlebbar wird. Der westliche und östliche Bogen des Henne-Boulevards bilden gemeinsam einen Rundweg. Zwischen Boulevard und Henne erstreckt sich ein Wiesenraum mit lockerem Baumbestand , den beiden Teichbiotopen und dem "Bienenwäldchen". Zwei Entreé-Brücken verbinden die beiden Boulevard-Bögen.

stadtpark am kreishaus meschede

forum wetzlar

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Entwurfsschwerpunkt ist die städtebauliche Integration der Baukörper und Freianlagen in den Kontext des Umfeldes zwischen Bahnhof und Innenstadt. Hierzu werden großzügige Platzbereiche geschaffen, die repräsentativen wie verkehrstechnischen Anforderungen gleichermaßen gerecht werden. Eine Hochbrücke der Bundesstraße B 49 wirkt als zusätzliche optische Barriere. Durch eine zusammenhängende, übergreifende Gestaltung der Freianlagen mit signifikanten Gestaltelementen wird die Barrierewirkung aufgelöst. Der Platzbelag vor dem Forum wird als großzügiger „Teppich“ über die  Bannstraße gelegt und in die vorhandene Fußgängerzone der Wetzlarer Innenstadt hineingezogen. Wesentliches Gestaltelement ist das sog. „Spantenbauwerk“. Das 140 m lange elegante Holz-Licht-Objekt löst die Barrierewirkung der B 49 Hochstraße optisch auf und gibt dem wuchtigen Betonbauwerk ein völlig neues Erscheinungsbild.

forum wetzlar