KuBuS BÜROGEBÄUDE

Wetzlar

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Der Architekt plant sein eigenes Haus: "Darin wollten wir auch nach Jahren noch gerne arbeiten und nicht in Kürze sagen, das hätten wir jetzt aber alles ganz anders gemacht." Es galt, ein Quantum Zeitlosigkeit hineinzubringen. Formen wurden reduziert, das Haus aufgelöst in klare, ablesbare Baukörper und Funktionseinheiten. Der Entwurf ergab sich von selbst, äußere Rahmenbedingungen wurden mit den geforderten Ansprüchen harmonisiert. Der massive Baukörper schließt die vorhandene Baulücke und nimmt passiv den Lärm von der Straße weg. Über eine funktionale Zwischenachse ist ein Stahlskelett angebunden. Dieser Bereich kommt der gewünschten Atmosphäre einer Planungs-Werkstatt nahe. Alle Konstruktionen bleiben ablesbar und sichtbar, nichts ist versteckt oder verpackt. Dieser Umgang mit Material und Konstruktion erschien der spezifischen Situation angemessen. Die bereits vorgeplante Möglichkeit einer Gebäude-Erweiterung, z. B. mit bereits ausgeführten Fundamenten, könnte angesichts der absehbaren expansiven Entwicklung von KuBuS bald zum Tragen kommen. Bauherr: Schäfer, Dr. Stämmler, Heinz-Bernhardt Grundstücks-GbR

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