Isabellenhütte Dillenburg

An exponierter Stelle soll auf dem Betriebsgelände des Dillenburger Traditionsunternehmens ein zentrales Verwaltungsgebäude entstehen.  Das Entwurfskonzept erklärt sich aus einem Gesamtkonzept, das in Abschnitten realisiert werden kann. Die äußere Form ergibt ein Gebäudevolumen, das dem Unternehmen eine angemessene Darstellung erlaubt und den vorhandenen, sehr heterogenen Gebäude-Strukturen des Produktionsbereichs gleich einem „Ruhepol“ ein ordnendes Rückgrat gibt. Es erhält durch die dem Grundstücksverlauf folgende geschwungene Hauptfassade eine zeitlose, fast klassische Eleganz. Die Grundrisse bieten in allen Ebenen zwischen den Kernen liegende Bürobereiche, die mittels Systemwänden und Möblierung frei einteilbar und so auch zukünftig entsprechend flexibel neuen Ansprüchen gerecht werden. Das in den Grundrissen stützenfreie Gebäude soll über den Fußboden mittels Erdwärmesonden und Wärmepumpe geheizt und gekühlt  werden  -  n. w. v. ein konkurrenzlos wirtschaftliches System. Der Auftrag entstand aus einem begrenzten Bewerbungsverfahren.   Die Isabellenhütte Heusler gilt als Hessens „Ältestes Unternehmen“, sie ist seit mindestens 1482 als Kupferhütte in Betrieb. Heute zählt die Isabellenhütte als Hochtechnologie-Anbieter mit dem Motto „Innovation aus Tradition“ zu den weltweit führenden Herstellern von Thermo- und Widerstandslegierungen, Präzisions- und Leistungswiderständen sowie Präzisionsmesstechnik.

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